Lorbeer und Hufe

Lorbeer ist nicht nur ein kulinarisches Gewürz, das auf der ganzen Welt bekannt ist, wir kennen den Lorbeer darüber hinaus auch aus vielen Darstellungen gekrönter Häupter. Der römische Cäsar ist ohne Lorbeerkranz fast unvorstellbar. Im Sport ist der Lorbeerkranz das untrügliche Zeichen des Gewinners eines Wettbewerbs. Lorbeer wird nur den Besten verliehen, und deshalb eignet er sich auch für unsere Pferde.

Ein paar Fakten: Haut, Haar und physische Gesundheit werden durch die aktiven Komponenten des Lorbeerblatts unterstützt: Eugenol, Chavicol, A-Terpinol, Neral, Methyl Chavicol, Linalool, Limonene und Geranylacetate – sind auch bekannt als Antioxidantien. Vitamin C und A stärken das Immunsystem, unterstützen die Wundheilung und helfen dem Körper bei der Abwehr von Viren, unterstützen die Sehkraft, und, was viele nicht wissen, sind wichtig für gesunde Haut. Zudem stärkt Lorbeer das Haarwachstum und verringert Schuppen.

Vielleicht habt ihr schon davon gehört, dass es eine Studie zum Zusammenhang von Lorbeer und Hufwachstum gibt? Man hat beobachtet, dass Hufe, deren Kronrand regelmäßig mit Lorbeeröl massiert wurden, schneller nachgewachsen sind, als die Hufe, die nicht mit Lorbeeröl einmassiert wurden.

Dies muss man allerdings kritisch hinterfragen, denn mir ist die Kontrollgruppe nicht bekannt. So muss man sehen, ob das Hufwachstum nicht allein schon durch die regelmäßige Massage, die ja auch die Durchblutung ankurbelt, positiv beeinflusst wird.

Lorbeer wird in unseren Hufpflegeprodukten als ätherisches Öl im HufÖl und als Lorbeerexpressum in cremiger Konsistenz im HufBalsam verwendet. Die Wirkungen sind vielfältig: antibakteriell und antiseptisch, durchblutungsfördernd, geruchsneutralisierend, konzentrationsfördernd, schmerzlindernd u.a. Sie kommen dem Pferdehuf in unterschiedlicher Akzentuierung zugute und unterstützen die Hufpflege und Hufgesundheit.

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