Wann wir ätherische Öle einsetzen

Erkältung & Co

Über ätherische Öle wird derzeit viel geschrieben, und auch wir haben uns mit diesem Thema auseinandergesetzt. Bestimmt kennst du Pefferminzöl oder Lavendelöl, Teebaumöl und Eukalyptusöl. Wenn wir erkältet sind, verwenden wir diese kleinen Helfer gerne für uns selbst. Ätherische Öle pur unter die Nase reiben ist aber keine gute Idee, denn sie sollten immer vermischt werden. Trägt man sie unverdünnt auf, können sie die Haut reizen.

Bei Erkältungen mit etwas Wasser verdampfen lassen, und zwar am besten nachts neben sich. Ein kleines Teelicht sorgt dafür, dass man mehrere Stunden die wohltuenden Dämpfe einatmen kann. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass sie auch gut riechen!

Möchte man Kindern helfen, so vermischt man Kokosöl (etwa 1 Tasse) mit je drei Tropfen Pfefferminzöl, Eukalyptusöl und Zitronenöl und reibt damit ihre Brust ein. Das ist ein natürliches Rezept, das dem handelsüblichen Produkt (das übrigens mineralölbasiert ist) weit überlegen ist. Für Erwachsene eignet es sich auch!

Aus medizinischer Sicht haben ätherische Öle symptomatische Wirkung, das heißt, sie können die Beschwerden (auch Schmerzen!) lindern, der Heilungsprozess wird dadurch jedoch nicht beeinflusst. Doch für uns ist der positive Einfluss auf die Symptome schon Gewinn genug. Eine Erkältung dauert dann halt trotzdem vierzehn Tage.

Ätherische Öle für Pferde

Viele Reiter haben ätherische Öle bei ihren Pferden schon eingesetzt und positive Erfahrungen gemacht.

Wir setzen sie derzeit in folgenden Produkten ein:

– Fliegenspray

– Fly Gel Aloe Cedarwood

– Sheabutter Seife mit Rose, Gras, Heu

– Detox Badesalz mit Rose, Heu

– HufBalsam

– Huföl

– Lederreiniger

– Sattelseife

– Shampoo & Wash & Conditioner (weiß, rosa)

– LipBalm Minze, spicy orange

– DIY Lip Balm Set mit Minze, spicy orange

In der Hufpflege vertrauen wir in erster Linie auf die antibakterielle und antifungale Wirkung. Lorbeeröl soll zudem das Hufwachstum positiv beeinflussen. Beim Fliegenschutz steht die insektenvertreibende Wirkung verschiedener ätherischer Öle im Vordergrund. In der Lederpflege entfalten sie ihre reinigende und antifungale Kraft. Ihre aromatherapeutische Wirkung ist uns in den übrigen Produkten willkommen, genauso wie die antibakterielle Kraft der Mischung „thieves“ in den Blubber Bürsten Tabs.

Wie gewinnt man aber ätherische Öle und wo findet man sie?

Ätherische Öle befinden sich in Blüten, Blättern, Rinden, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen oder im Holz. Manche Pflanzen liefern aus ihren verschiedenen Teilen ätherische Öle, die sich in ihrer (chemischen) Zusammensetzung stark unterscheiden, wie beispielsweise Zimtblätteröl und Zimtrindenöl.

Meist werden die ätherischen Öle durch Wasserdampfdestillation, aber auch durch Kaltpressung oder Extraktion gewonnen. Es ist ein großer Aufwand, ätherische Öle herzustellen. Man benötigt eine große Menge an Pflanzen, um ein paar Tropfen herzustellen; die Angaben liegen im ein- und zweistelligen Promillebereich.

Die Hälfte der handelsüblichen ätherischen Öle kommen übrigens aus China. Bei uns in Deutschland spielen nur die Kamille und die Zitronenmelisse im Anbau eine Rolle.

Zum Schluss noch ein Tipp für euch, da gerade Adventszeit ist:

meine drei besten ätherischen Öle habe ich vor drei Jahren auf dem Kölner Weihnachtsmarkt entdeckt. Sie riechen hervorragend und überhaupt nicht künstlich. Daher verwende ich sie in unseren Sheabutterseifen, dem Detox Badesalz und der Lippenpflege.

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